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Food. Yoga. Mama. Life.

Mai 25, 2016
von Agata Jagoda
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Kaka, Pipi und mein Mutterglück

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Foto von Clotho98

Seitdem mein Mädchen auf der Welt ist glaube ich fest daran, dass sie ausnahmslos ALLES versteht was ich ihr sage. Obwohl ich immer gespürt habe, dass meine Botschaften bei ihr ankommen bekommt unser Miteinander zur Zeit eine völlig neue Dimension…das Mädchen spricht!

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April 21, 2016
von Agata Jagoda
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Nuss-Nugat Creme (ölfrei, zuckerfrei, vegan)

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 Geht Nutella auch vegan und gesund? Und ob es geht! Meine Freundin Rosa Koppelmann von der “Whole Food Box” zeigt euch heute in diesem Gastbeitrag wie ihr die gesündeste Schokocreme der Welt selbermachen könnt. Viel Spaß beim Lesen und ausprobieren! Eure Agata Weiterlesen →

März 7, 2016
von Agata Jagoda
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Ich bin süchtig: Goldene Milch ist der neuer Ingwertee! (vegan / roh)

In den letzten sechs Wochen hat sich mein zu Hause in ein echtes Lazarett verwandelt. Wie beim Staffellauf haben Vater und Kind sich mit den Krankheiten abgelöst während Mama das Schiff über Wasser gehalten hat.
Dass ich gesund bin, führe ich allerdings unter anderem auf mein neues Traumgetränk zurück. Ich präsentiere mit Pauken und Trompeten den Zaubertrank: GOLDENE MILCH.

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Januar 26, 2016
von Agata Jagoda
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Kinder sind wie ein Spiegel

 

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Foto von pawpaw67

Wir alle kennen den Satz: „Kinder sind wie ein Spiegel“. Als ich noch keine Mutter war, dachte ich immer damit sei gemeint, dass sich Kinder wie wir verhalten würden und uns dadurch unsere eigenen Verhaltensweisen bewusst machen. Heute wird mir eine ganz andere Ebene dieses Satzes klar.

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Dezember 24, 2015
von Agata Jagoda
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Träumst du von einem anderen Leben?

 

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Foto von Elephotoniric

Wir alle glauben etwas beweisen zu müssen. Zuerst gehen wir in die Schule, doch es reicht nicht sich zu bilden und eigene Interessen zu entwickeln. Wir machen Abitur und denken: „Wir haben’s geschafft!“
Doch ziemlich schnell geht der Spaß von Vorne los. Wir müssen doch etwas machen.

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Dezember 20, 2015
von Agata Jagoda
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Supermutter, leg deine Maske ab!

Hallo große, weite Welt!
Heute muss ich mal was klarstellen. Ich bin Mutter. Hey, habt ihr das gehört? M U T T E R! Woher kommt das plötzliche Desinteresse? Die Schublade in die ich Falle ist tief, dunkel und riecht nach einer Kombination aus Apfelkuchen und Weichspüler. Auf jeden Fall riecht sie nicht nach zwei Bier zu viel, soviel Abenteuer findet man eher in der Schublade davor. Nee, DU machst ja sowas nicht mehr denn DU BIST HALT NE MUTTER.

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November 9, 2015
von Agata Jagoda
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10 Tipps bei Erkältung

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Foto von Matthias Ripp

Ich lieg grad mit ner dicken Erkältung im Bett. Wenn der Herr sich nicht um seine zwei kranken Damen kümmern würde, dann würde hier zu Hause alles drunter und drüber gehen. Ich hab sofort mit meinem Erkältungsprogramm gestartet: die Kopfschmerzen sind weg und ein Husten ist garnicht erst ausgebrochen. Das liegt an meinen magischen Tricks…hier verrat ich dir, wie du die Erkältung linderst!

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November 6, 2015
von Agata Jagoda
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Reisebericht #1: Urlaub mit einem 10-Monate alten Kind

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Als wir dieses Jahr unseren Urlaub planten schwebte uns eine dreiwöchige Zeit in meinem Heimatland Polen vor. Wir wollten ein Drei-Komponenten-Gericht: Natur, Familie und Meer. Weil es sich aber ohne eigenes Auto als zu teuer erwiesen hat, schmiedeten wir neue, günstigere Pläne. Eine Woche bei der Großfamilie in Polen, eine Woche in Eckernförde am Meer und eine Woche im Elbsandsteingebirge. Allerdings hätten wir nie gedacht, dass atemberaubende Natur hier direkt um die Ecke auf uns wartet…

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September 22, 2015
von Agata Jagoda
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Heute vor einem Jahr

Agata & Leni (2)
Heute vor einem Jahr saß ich mit deinem Papa auf dem Wohnzimmerteppich. Wir haben Kerzen angezündet und uns auf weiche Kissen gesetzt. Zuvor waren wir noch bei der Akkupunktur und Frau Schwennicke hat ihre Nadeln ordentlich in meinen kleinen Zeh gerammt, den „Raußschmeisser“. Sie hat uns vorsichtshalber noch ein paar mit nach Hause gegeben und Niklas an ihrer Hand beigebracht, sie zu setzen. Weiterlesen →

Juni 29, 2015
von Agata Jagoda
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Mein Körper nach der Geburt

In letzter Zeit höre ich viele Komplimente Kommentare:

„Wow, du bist Mutter? Sieht man garnicht.“ oder
„Du siehst ja genauso aus wie vorher.“ oder
„Toll, wie gut du wieder in Form bist.“

Ganz ehrlich? Auch wenn mein Ego einen kurzen Moment lang gestreichelt wird und sich freut, dass mein Umfeld mich als „schöne Frau“ wahrnimmt nerven mich solche Kommentare immer mehr. Mehr als je zuvor habe ich das Gefühl, mein Körper wird  genaustens betrachtet, bewertet und es mir als persönliche Leistung zugeschrieben, dass er ist, wie er ist. Solche Aussagen haben für mich einen komischen Beigeschmack. Es schwingt ein ganz verzerrtes Bild davon mit, wie Mütter aussehen und wie sich der weibliche Körper durch Schwangerschaft und Geburt verändern kann.  Es schwingt eine hohe Erwartung mit, wie man aussehen muss um als schön und ästhetisch zu gelten. Und mit diesen Bildern und Vorurteilen muss ich jetzt mal aufräumen.

Unsere Mütter prägen unser Körperbild

Als Kind habe ich meine Mutter oft gefragt, warum ihr Körper denn so weich ist. Sie hat mir erklärt: „Stell dir vor man bläst einen Luftballon auf und lässt ihn viele Monate aufgepumpt. Dann lässt man die Luft raus. So sieht der Bauch einer Frau aus, die ein Kind bekommen hat.“
Bämms. Diese Aussage hat sich in meinen Kopf eingebrannt und mein Körperbild geprägt. Als ich dann Jahre später meine Yoga-Ausbildung gemacht habe, viel mir die Kinnlade runter: da waren Frauen in den Umkleiden, die nackt wunderschön aussahen und zT. schon drei Kinder geboren hatten! Da stand ich also mit 24 und habe gecheckt, dass nicht alle Mütter aussehen wie meine Mutter…süß…irgendwie aber auch krass.

So lange hat es also gedauert, bis ich realisiert habe, dass nicht jede Frau einen schwabbeligen Bauch hat, wenn sie ein Kind geboren hat. Bis dato habe ich irgendwie auch immer geglaubt, dass Schwangerschaft und Geburt der Abschied jugendlicher Körper bedeuten.

Du bist, was du denkst

Heute weiß ich: meine Gedanken kreieren meine Realität. Und auch die Gedanken über meinen Körper haben einen unglaublichen Einfluss darauf, wie er wirklich aussieht. Als ich schwanger geworden bin kamen von der Generation über mir wieder ähnliche Sprüche: „Na dann pass mal auf, wie es ist aus der Form zu fallen.“ Ich spürte hier Angst vor Kontrollverlust, als würden mir die weisen Frauen meines Umfeldes vor meinem eigenen Körper drohen: damit konnte ich garnichts anfangen. Es hat im Gegenteil bewirkt, dass ich mich noch mehr auf all die Veränderungen gefreut habe. In keinem Moment habe ich geglaubt, dass mein Körper jetzt „hässlich“ wird, dass ich einen Kampf gegen die Pfunde führen muss oder Schwangerschaftssteifen mich lebenslänglich begleiten werden. Und so war es auch nicht. Ich habe mich über jeden Zentimeter Bauchumfang gefreut! Ich habe mich täglich massiert und Liebe in jeden Winkel dieses Wunderkörpers geschickt, der fähig ist Leben zu spenden und mich mit tiefer Dankbarkeit verbunden. Ich glaube, dass viele Frauen stark zunehmen, weil sie sich darauf programmieren. Wer fest daran glaubt, dass er zum Walross mutiert weil er schwanger ist, der wird mit höherer Wahrscheinlichkeit ein paar Kilos mehr auf den Hüften sitzen haben.
Wer den Veränderungen einer Schwangerschaft offen und mit Freude entgegenblickt, der wird auch eine andere körperliche Erfahrung machen: eine Erfahrung voll Reichtum und Wunder.

Positive Gedanken hin oder her: es gibt Schwangerschaften, die anders verlaufen, als man es sich wünscht. Wer 4 Monate lang ständig kotzt, nimmt am Anfang möglicherweise eher Gewicht ab als zu. Jeder Körper ist anders und reagiert auch anders an die Herausforderungen in dieser Zeit. Was ich einfach vermisse sind Frauen, die anderen Frauen keine Angst machen sondern sie ermutigen und ihre eigenen Erfahrungen nicht für allgemeingültig erklären. Als Frauen und Mütter sind wir auf unglaubliche Weise miteinander verbunden. Mein Herz sagt mir, dass es unsere Aufgabe ist dieses schwesterliche Band zu stärken, indem wir andere Frauen unterstützen und das vermeindliche „Feindbild Körper“ zum Fall bringen.

Ein anderes Feedback

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen um mich herum weniger bewerten und mehr fragen:

„Wie FÜHLST du dich in deinem Körper? Für mich siehst du toll aus, empfindest du das auch so?“

So kann ein Dialog entstehen und es bleibt nicht das ungute Gefühl, einen Stempel zu kriegen: Hot or not.

Mütter sehen nie wieder so aus wie vorher

Auch hier sehe ich: die Erfahrungen sind so unterschiedlich, wie die Frauen, die sie machen. Ich kann an dieser Stelle erstmal nur von mir sprechen. Obwohl mein Umfeld immer wieder sagt, ich sehe aus wie früher: mein Körper hat sich verändert. Mein Bauch ist weicher geworden, meine Brüste sind empfindlicher, größer und schwerer. Unmittelbar nach der Geburt war es irre: ich sah viele Jahre jünger aus. Wunderschön, weich, glücklich, als wäre da eine Hülle abgefallen. Mein Gesicht hat sich verändert, mein Blick, meine Gesten und meine Haltung sind geprägt von meinem neuen Leben und der Frau, die ich jetzt bin.

Meine Tochter ist jetzt 9 Monate alt, im Volksmund sagt man: 9 Monate kommt’s, 9 Monate geht’s. Und, ist es schon gegangen? Nein. Ich spüre wie mein Körper diese Erfahrung in der Tiefe gespeichert hat. Im Bereich meiner Gebärmutter und meines Beckens ist jetzt ein gewisses Gefühl, das ich kaum beschreiben kann. Mein Intimbereich musste heilen und die Zellen in mir tragen immer noch eine Schmerzerinnerung in sich. Ich bin mir sicher, dass sich mit Zeit und Geduld all diese Empfindungen verändern werden. Aber eines weiß ich auch: mein Körper fühlt sich nicht mehr an wie vorher. Er sieht für manche vllt. danach aus, aber ich fühle mich einfach anders: gezeichnet von einer körperlichen Transformation namens Schwangerschaft, wunderschön und weiblich. Die Erfahrung Mutter zu werden ist die größte und schönste, die ich je gemacht habe. Ich fühle mich weiblicher als je zuvor und spüre eine größere Verbundenheit zu den weiblichen Qualitäten in mir: ich bin eine Frau, die leben schenkt, behütet und beschützt.

Wenn ich andere Mütter sehe, dann beobachte ich, wie der Körper sich zurückbildet und der große Bauch verschwindet, die Brüste wieder klein und fest werden und alles wieder „normal“ scheint. Aber jede Frau trägt kleine Spuren mit sich, die sie immer an dieses Erlebnis erinnern werden. Vllt ist es die Narbe vom Kaiserschnitt, vllt. Streifen an den Brüsten oder eine Narbe vom Dammschnitt. Ich wünsche mir für uns Frauen, das wir all diese Dinge nicht als Makel sehen, sondern als authentische Spuren einer gewaltigen Zeit, im wahrsten Sinne des Wortes. Schöne Spuren, wenn wir sie so sehen können.